Wird der Sprit im Osten Deutschlands knapp und teuer?

Deutschland importiert seit Jahresbeginn kein Öl mehr aus Russland. Besonders für die Rohöl-Raffinerie PCK in Schwedt könnte das zum Problem werden. Sollte die Produktion zum Erliegen kommen, droht ein Kraftstoff-Engpass für 95 Prozent der Menschen in Berlin und Brandenburg. Welche Auswirkungen das hätte, darüber sprechen wir mit Alexander von Gersdorff. Er ist Pressesprecher des Wirtschaftsverband Fuels und Energie e.V. (en2x) mit Sitz in Berlin. 

Herr von Gersdorff, wie ist die aktuelle Situation in der Raffinerie Schwedt?
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Für welche Liefer-Regionen ist denn die PCK in Schwedt ein wichtiger Lieferant?
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Wenn Schwedt nur mit halber Kraft produzieren kann, ist dann in den eben genannten Lieferregionen mit steigenden Spritpreisen zu rechnen?
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Wenn kein Nachschub mehr aus Russland fließt, woher wird das Öl stammen, dass die Raffinerie Schwedt zum produzieren braucht?
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Für Öl aus Kasachstan wird man die Genehmigung der russischen Regierung brauchen. Macht man sich damit nicht wieder abhängig, was ja eigentlich vermieden werden sollte?
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Wann werden die Raffinerien in Schwedt und Leune wieder mit Volldampf arbeiten können?
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Ralf Schairer, der Geschäftsführer der PCK-Schwedt ist zuversichtlich, dass in den nächsten Wochen die Lieferungen auch tatsächlich eintreffen. Zumindest die Versorgung über die Pipeline aus Rostock läuft stabil. 

 

Foto: IMAGO / Jochen Eckel

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